Fjordgedanken

Zwischen Runenstein und Schreibtisch

Der Mammutmarsch Ruhrgebiet 2026

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Du bist keine Schönheit
Vor Arbeit ganz grau
Liebst dich ohne Schminke
Bist 'ne ehrliche Haut, leider total verbaut
Aber grade das macht dich aus

Sang Herbert Grönemeyer bereits 1984 und auch wenn es hier eher um Bochum als Stadt ging, steht der Song bis heute als Pate für das Ruhrgebiet. Während meine Liebe dieser Tage dem hohen Norden ausserhalb Deutschland gilt, so schlägt das Herz doch nach wie vor noch für die alte Heimat, eben „tief im Westen“. Was liegt da also näher, um nach dem ersten Nachtmammut im letzten Jahr nun auch 42 km langen Mammutmarsch durch das Ruhrgebiet also auch am hellichten Tag zu absolvieren?

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Gesagt getan - Aufstehen um 4 Uhr morgens, Abfahrt um 04:30 Uhr, Ankunft und Check-In um 5:15 Uhr und der Start um 06:15: Eine Strecke, mehrere geplante Etappen, ein Ziel, eine gemeinsame Story, simples Teamwork - anders als es im Alltag oft gegeben ist und gepaart mit der ehrlichen und offenen Art der Menschen hier! Perfekt organisiert, durchgetaktet und mit den jeweiligen Versorgungspunkten, die - je nach aktueller Herausforderung - die Teilziele abgehakt und Möglichkeit zum Durchschnaufen gegeben haben. Der ein oder andere private Gedanke - auch gepaart mit Traurigkeit an gewissen Etappen meines alten Wohnorts - gesellte sich dazu, denn bei allen sportlichen Aktivitäten und Zielen betrifft es am Ende auch den Menschen.

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Der Weg ist das Ziel und wer weiß - die Challenge steht nun wirklich an: 50 km, der nächste Schritt. In der (mittlerweile) zweiten Heimat Dänemark - also im ebenfalls ehrlichen und hohen Norden. Bei Nacht. Wieso nicht? Wie auch im Alltag braucht man klare Ziele, einen roten Faden (eben die Strategie!) und die passenden Leute für die Mission und für ein garantiertes Outcome - auch wenn es weh tut, aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg: Auch diese 42 km haben wir erfolgreich hinter uns gebracht!

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Sport, Gedanken, Ruhrgebiet, Challenges

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